Sie möchten sich selbstständig machen oder ein neues Geschäftsfeld starten? Gründerberatung hilft, Begeisterung in ein überprüfbares Geschäftsmodell zu übersetzen. Im Mittelpunkt stehen Nachfrage, Kundennutzen, Preisgestaltung und die ersten konkreten Schritte in den Markt.
Die Geschäftsidee mit echten Kundenfragen prüfen
Eine Idee ist dann interessant, wenn eine klar umrissene Zielgruppe dafür eine Lösung sucht und bereit ist, sie zu bezahlen. Wir formulieren das Problem aus Kundensicht, grenzen die Zielgruppe ein und entwickeln Fragen für erste Gespräche. Rückmeldungen potenzieller Kunden sind hilfreicher als allein die Zustimmung im privaten Umfeld.
Angebot, Preis und wirtschaftliche Grundlage
Welche Leistungen gehören zum Angebot, welche ausdrücklich nicht? Wie viel Zeit beansprucht ein Auftrag, welche laufenden Kosten entstehen und wie viele Aufträge sind realistisch? Diese Fragen helfen, ein wirtschaftlich sinnvolles Preismodell zu entwickeln. Umsatz, Gewinn und verfügbare Liquidität werden dabei getrennt betrachtet.
Markteintritt mit überschaubaren Schritten
Statt sofort jeden Marketingkanal zu bedienen, konzentrieren wir uns auf einen passenden Einstieg. Ein verständliches Angebot, eine klare Kontaktmöglichkeit und ein planbarer Vertriebsweg bilden die Grundlage. Erste Erfahrungen werden ausgewertet, bevor größere Investitionen oder neue Leistungen folgen.
Businessplan als Arbeitsgrundlage
Zielgruppe, Wettbewerb, Leistungsumfang, Vertrieb und Ressourcen müssen zusammenpassen. Wir strukturieren diese Bausteine und benennen offene Annahmen. Rechtliche Gestaltung, Steuern und verbindliche Finanzierungsfragen klären Sie mit den dafür zuständigen Fachstellen. Förderfähigkeit oder Finanzierung werden nicht zugesagt.
So wird aus Ihrem Anliegen ein Beratungsauftrag
Im ersten Gespräch ordnen wir Ihre Situation und den gewünschten Schwerpunkt ein. Anschließend vereinbaren wir Leistungsumfang, Dauer und Honorar vor einer verbindlichen Beauftragung. Die Zusammenarbeit ist per Telefon oder Video möglich. Sie sprechen persönlich mit Stefan Mehler.
Beschreiben Sie bei Ihrer Anfrage kurz Ihr Unternehmen, die aktuelle Herausforderung und das Ziel, das Sie erreichen möchten.
KONKRET WEITERDENKEN
Den ersten Verkauf vorbereiten
Bevor ein aufwendiger Markenauftritt oder eine große Produktpalette entsteht, sollte klar sein, wie ein erster Kunde tatsächlich kaufen kann. Welche Leistung erhält er? Was kostet sie? Welche Informationen benötigen Sie, und wie wird der Auftrag abgewickelt? Diese Fragen machen Lücken im Geschäftsmodell häufig früher sichtbar als allgemeine Überlegungen zum Markt.
Gemeinsam formulieren wir ein überschaubares Einstiegsangebot und überlegen, mit welchen passenden Interessenten es besprochen werden kann. Rückmeldungen werden strukturiert ausgewertet: Wird der Nutzen verstanden, fehlen wichtige Leistungen oder ist der Entscheidungsschritt zu groß? Daraus entstehen konkrete Anpassungen für einen nachvollziehbaren Start.
Symbolbild (KI) · Künstlich erzeugte Darstellung, keine realen Kunden, Mitarbeiter oder Geschäftsräume.BERATUNG, DIE ZU IHREM ALLTAG PASST
Vor Ort verstehen. Per VideoCall dranbleiben.
Sie entscheiden, welche Form der Zusammenarbeit zu Ihrem Unternehmen passt. Auf Wunsch ist jederzeit nach Terminvereinbarung eine persönliche Beratung vor Ort möglich – in Ihrem Betrieb, Ihrem Unternehmen oder Ihrem Ladenlokal. Ebenso können Sie die Beratung vollständig per Telefon und VideoCall nutzen.
Persönliche Beratung in Ihrem Unternehmen
Ein Besuch vor Ort ermöglicht einen unmittelbaren Eindruck von Ihrem Arbeitsumfeld. Abläufe, räumliche Gegebenheiten, Kundenwege und die Zusammenarbeit im Team lassen sich direkt im betrieblichen Zusammenhang besprechen. Das ist besonders hilfreich, wenn organisatorische Veränderungen vorbereitet, konkrete Prozesse betrachtet oder gemeinsame Prioritäten entwickelt werden sollen.
VideoCall: persönlich, effizient und kontinuierlich
Per VideoCall sprechen Sie direkt mit Stefan Mehler, ohne Anreise und ohne zusätzliche Reisekosten oder Spesen für einen Vor-Ort-Termin. Unterlagen, Angebote und nächste Schritte können gemeinsam besprochen werden. Das erleichtert regelmäßige Abstimmungen und hält den organisatorischen Aufwand überschaubar.
Gerade während der Umsetzung ist dieser persönliche Austausch wertvoll: Sie können Erfahrungen einordnen, neue Fragen klären und Maßnahmen weiterentwickeln. Vereinbarte Gespräche lassen sich gut in den Geschäftsalltag integrieren. Für kurze Abstimmungen oder Fragen, die keine visuelle Besprechung benötigen, bietet sich ergänzend das Telefon an.
Der passende Mix für eine längerfristige Begleitung
Viele Mandanten kombinieren persönliche Besuche im Betrieb oder Ladenlokal mit einer längerfristigen telefonischen Betreuung und regelmäßigen VideoCalls. Ein Vor-Ort-Termin schafft eine gemeinsame Grundlage; die anschließenden Gespräche begleiten die praktische Umsetzung. Weitere Betriebsbesuche können bei Bedarf vereinbart werden – etwa wenn sich Abläufe verändern oder ein neuer Entwicklungsschritt ansteht.
So verbindet sich die Nähe eines persönlichen Besuchs mit der Flexibilität einer kontinuierlichen Begleitung. Häufigkeit, Dauer und Beratungsform richten sich nach Ihren Zielen und dem vereinbarten Leistungsumfang.
Transparent vereinbart: Honorar, Reisekosten und Spesen
Bei Kundenterminen vor Ort werden Reisekosten und Spesen zusätzlich zum Beratungshonorar berechnet. Beratungsumfang, Termine und den Rahmen der zusätzlichen Kosten stimmen wir vorab mit Ihnen ab. Bei telefonischer Beratung und VideoCalls entfallen diese vor-Ort-bedingten Reisekosten und Spesen; das vereinbarte Beratungshonorar bleibt bestehen.
Was muss vor dem ersten größeren Aufwand geklärt sein?
Ein Firmenname und ein Logo machen ein Angebot sichtbar. Ob daraus ein tragfähiges Geschäft werden kann, hängt von weiteren Fragen ab: Wer braucht die Leistung, wie wird sie erbracht und wann steht der Zahlungseingang den Ausgaben gegenüber? Eine kurze Prüfstrecke hilft, offene Annahmen vor größeren Ausgaben zu erkennen.
Vom Vorhaben zum überprüfbaren Start
Schritt
Ihre Aufgabe
Prüfbares Zwischenergebnis
Kundenproblem verstehen
Mit passenden Interessenten über ihre heutige Situation sprechen
Dokumentierte Aussagen zu Problem, bisherigen Lösungen und Entscheidungsgründen
Einstiegsangebot eingrenzen
Leistung, Grenzen, Mitwirkung und Ablauf formulieren
Eine verständliche Angebotsskizze
Aufwand erfassen
Arbeitszeit, Beschaffung, laufende Ausgaben und Startaufwand zusammentragen
Eine Kalkulation mit ausdrücklich benannten Lücken
Verkauf vorbereiten
Kontaktweg und nächsten Schritt bis zur Beauftragung festlegen
Ein nachvollziehbarer Weg von Interesse zur Entscheidung
Voraussetzungen klären
Erforderliche fachliche, rechtliche und kaufmännische Fragen zuständigen Stellen zuordnen
Eine Aufgabenliste mit Ansprechpartnern und Terminen
Bei Bedarf seitlich wischen oder scrollen.
Fiktives Beispiel: ein Angebot zunächst bewusst klein halten
Ein Gründer möchte einen umfassenden Büroservice anbieten. In ersten Gesprächen zeigt sich, dass Interessenten sehr unterschiedliche Aufgaben darunter verstehen. Er grenzt deshalb ein konkretes Einstiegsangebot ein und beschreibt, welche Unterlagen benötigt werden, wie die Übergabe erfolgt und welche Aufgaben ausdrücklich nicht enthalten sind. Diese Fassung kann er gezielter besprechen und kalkulieren als ein allgemeines Versprechen, „das Büro zu entlasten“.
Drei Planungen gehören zusammen
Der Kapitalbedarf beschreibt, welche Mittel zum Start benötigt werden. Die Rentabilitätsplanung stellt erwartete Erlöse und Kosten gegenüber. Die Liquiditätsplanung betrachtet den zeitlichen Verlauf der Ein- und Auszahlungen. Diese Fragen sind verwandt, aber nicht austauschbar. Eine erste Orientierung bietet der offizielle Leitfaden zum Finanzplan.
In der Beratung können wir Ihre Idee und die nächsten Prüfschritte strukturieren. Verbindliche Steuer-, Rechts- und Finanzierungsfragen klären Sie mit den zuständigen Fachstellen. Für das erste Gespräch sind Ihre Angebotsskizze und die drei größten offenen Fragen ein guter Anfang.
Benennen Sie in Ihrer Startplanung auch, was vorerst nicht angeboten wird. Das hält die Vorbereitung überschaubar und erleichtert es, eine erste Leistung zuverlässig zu erbringen. Zusätzliche Angebote können später auf tatsächlichen Erfahrungen mit Kunden aufbauen.
Illustratives Muster · keine Kundenreferenz
Muster: eine Geschäftsidee überprüfbar machen
Eine Gründerin möchte einen Dienstleistungsbetrieb aufbauen und muss ihr erstes Angebot eingrenzen.
Zielkunde
Eine konkrete Kundengruppe und deren wiederkehrendes Problem beschreiben.
Leistungsumfang
Festhalten, was im ersten Angebot enthalten ist, welche Mitwirkung nötig ist und welcher Aufwand entsteht.
Nachfrage prüfen
Gespräche mit potenziellen Kunden vorbereiten und deren Rückmeldungen nach denselben Kriterien auswerten.
Mögliches Arbeitsergebnis: Eine erste Angebotsskizze und eine Liste der Annahmen, die vor größeren Ausgaben geprüft werden sollten.
Das fiktive Beispiel veranschaulicht die Arbeitsweise. Welche Ergebnisse und Unterlagen wir gemeinsam erarbeiten, richtet sich nach Ihrem Anliegen und dem vereinbarten Umfang.